Pilzbrut Rosenseitlinge zur Herstellung von eigenem Pilzsubstrat

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Probiere einfach verschiedene Rezepturen für das Substratgemisch aus.

Das Pilzsubstrat kann mit der Pilzbrut aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. 
Du kannst Kaffeesatz, Stroh, Getreidekörner, Heu und sogar Altpapier oder Karton verwenden.

Außerdem kannst Du mit der Pilzbrut Laubholz Stämme, wie Ahorn, Buche, Eiche, Pappel oder ähnliche Hölzer beimpfen. 
Auch Sägemehl von Laubbäumen (grob und fein) oder Holzpellets können für die Herstellung der Pilzkultur verwendet werden.
 

Bezeichnung:
Rosen-Seitling, Rosa Seitling oder Flamingo-Seitling (Pleurotus djamor, syn. P. salmoneostramineus) genannt

Farbe und Form:
Der Rosenseitling bildet rosafarbene Fruchtkörper aus. 
Der Deckel, der Stiel, die Lamellen und das Frchtfleisch sind rosa.

Schon ca. 2 bis 3 Tagen nach dem Aktivieren entwickeln, sich die ersten kleinen Fruchtkörper (Primordien gennant) an der Öffnung des Substrates. 
Die Rosenseitlinge wachsen sehr schnell und meistens kannst Du sie bereits nach ca. 6 bis 7 Tagen das erste Mal ernten. 

Aus jedem Pilzpaket mit Rosenseitlingen kannst Du ca. 2 bis 3 Ernten erzielen, wobei nach jeder Erntewelle etwas weniger Nährstoffe in dem Substrat sind und entsprechen etwas weniger Pilze wachsen werden. 
Bei Rosenseitlingen bilden sich meistens ca. 10 bis 15 einzelne Pilzteller pro Wachstumswelle. 
Einge der Fruchtkörper werden teilweise sehr groß und können größer als eine falche Hand werden. 

Wenn Du das Pilzpaket senkrecht aufstellst, wachsen die Fruchtkörper seitlich aus dem Subtrat. 
Die Form der Pilze erinnert im reifen Zustand etwas an eine Coralle. 
Die Form der Fruchtkörper ist sehr schön und viele finden sie sehen aus wie ein Kunstwerk und seien zu schade zum Essen. 

Wenn Du das Pilzpaket waagerecht, falch hinlegst, wachsen die Pilze senkrecht nach oben aus dem Pilzpaket heraus. Die Fruchtkörper ordnen sich dann fächerförmig aneinander an. 
Die Form sieht aus wie eine Rosenblüte, daher kommt auch der Name. 
Die Rosenseitlinge sehen auch bei dieser Wachstumsvariante sehr schön aus und sind eine schöne Tischdekoration. 

Der Rand der Rosenseiltlinge beginnt sich zu wellen, wenn die Pilze reif werden. Meistens bekommt der Rand dann leichte Risse. 
Die Farbe der Fruchtköeper wird kurz vor der Reife heller, etwas orangefarben. 
Spätestens, wenn der Pilz seine Sporen abwirft und sich ein feiner, weiß- bzw. rosafarbener Film auf der darunter liegenden Fläche bildet, solltest Du die Pilze ertnen. 

Die Pilzsporen sind nicht gefährlich. 
Du kannst sie einfach mit einem feuchten Lappen wegwischen.

Besonderheiten:
Rosenseitlinge, wachsem am schnellsten von allen Pilzsorten beim Pilzpaket.
Sie haben eine sehr schöne Farbe und Form.

Wachstumsbedigungen:
Rosenseitlinge brauchen eine Temperatur zwischen 15 und 30 Grad um Fruchkörper zu bilden. Sie brauchen etwas Licht, mindestens so viel Licht, dass man gerade eine Zeitung lesen kann. Wenn sie mehr Licht haben, werden die Fruchtteller etwas heller. Durch tägliches Befeuchten mit etwas Wasser erhalten die Pilze die nötige Feuchtigkeit. Sie brauchen daher kein besonderes Klima. 

Ernte:
Du solltest immer alle Pilze von dem Substrat abernten.
Auf dem Susbtrat sollten alle Reste der alten Fruchtkörper entfernt werden, damit der Pilz wieder Platz hat die nächste Wachstumswelle zu beginnen.

Pflege:
Die Fruchtkörper entwickeln sich immer so, dass die Lamellen nach unten zeigen. Das ist in der Natur wichtig, damit die Lammeln bei Regen nicht nass werden. Wenn Du das Pilzpaket befeuchtest, solltest Du auch darauf achten, dass die Lamellen beim befeuchten so wenig nass werden wie möglich.
Pilzpaket Experimentier-Set: Mit der Pilzbrut kannst Du selbst Holz, Stroh, Sägemehl oder Deinen eigenen Kaffeesatz beimpfen und darauf Pilze züchten.
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